Dosierung von homöopathischen Mitteln

Im Bereich „Anwendungen von A-Z“ werden Erkrankungen aufgeführt, bei denen häufig homöopathische Mittel eingesetzt werden. Beachten Sie jedoch: Die Selbstmedikation hat Grenzen. Sie sollten sich rechtzeitig für einen Arztbesuch entscheiden.

In der homöopathischen Selbstmedikation kommen zumeist D-Potenzen (D 4 bis D 12) oder C-Potenzen (C 4 bis C 12) zum Einsatz. Beispiel: Aconitum D 6 bei Erkältung mit hohem Fieber.

Bei chronischen Erkrankungen und bei Homöopathika, die den „ganzen Menschen“ behandeln (Personotropie), werden nach intensiver Anamnese und individueller Vorgehensweise oft auch sogenannte Hochpotenzen eingesetzt (D 30 bis D 200, C 30 bis C 200, zum Beispiel ein Mal wöchentlich fünf Tropfen). Hier erfolgt die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker.

Dosierung (soweit nicht anders verordnet):

Erwachsene und Schulkinder:
fünf Kügelchen (Globuli), fünf Tropfen oder eine Tablette zumeist als D 6-Potenz:
  • bei akuten Erkrankungen: stündlich oder in noch kürzeren Abständen
  • bei weniger akutem oder abklingendem Krankheitsbild (häufigste Dosierung): dreimal täglich oder häufiger
  • bei chronischer Erkrankung: zweimal täglich oder seltener (unter ärztlicher Behandlung).
Wenn sich das Krankheitsbild bessert, wird die Dosis zunächst reduziert, dann das Medikament ganz abgesetzt.

Kleinkinder:
Kleine Kinder erhalten drei Kügelchen oder zwei Tropfen in Wasser verdünnt.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.04.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
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