Phytolacca americana – homöopathisches Mittel

Die Kermesbeere stammt aus Nordamerika, kommt aber auch verwildert in den Mittelmeerländern vor. Der Saft der Beeren ist purpurrot und wurde früher in Südeuropa verwandt, um Rotwein zu strecken.

In der Homöopathie werden die frisch gesammelten Wurzeln eingesetzt. Beim Essen verursacht ihre Färbekraft einen roten Hals. Daher kommen sie nach der Ähnlichkeitsregel bei Entzündungen im Hals, die eine Rötung der Schleimhäute verursachen, zum Einsatz.

Phytolacca americana – Anwendungsgebiete

In der Homöopathie wird Phytolacca unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich
  • Halsentzündung
Oberkörper
  • Brustdrüsenentzündung, Mastopathie
Mutter und Kind Sonstige
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.10.2014
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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