Phosphorus – homöopathisches Mittel

Das homöopathische Mittel Phosphorus wird aus gelbem Phosphor hergestellt. Es wird vor allem bei Beschwerden eingesetzt, die durch Ängste oder Kummer ausgelöst werden. Aber auch bei brennenden Schmerzen und bei Erkältungsbeschwerden wie Husten, Bronchitis oder Kopfschmerzen kommt es zum Einsatz.

Phosphorus – Anwendungsgebiete

Phosphorus in einer niedrigeren Potenz als D5 sollte nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Säuglingen und Kleinkindern verwandt werden.

In der Homöopathie wird Phosphorus unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich
Oberkörper
Unterkörper
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Erbrechen von kalten Getränken und Eis, sobald sie im Magen warm werden
  • brennenden Magenschmerzen
  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Herzklopfen durch geringste Bewegung und Emotion
Glieder
  • Wachstumsschmerzen
Haut
  • Neigung zu blauen Flecken
  • Petechien (punktförmige Haut- oder Schleimhautblutungen)
  • teilweisem Haarausfall
Psyche
  • herzlichen, kontaktfreudigen, mitfühlenden Menschen mit Neigung zu Erschöpfungszuständen
  • Schlafstörungen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.04.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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