Mercurius bijodatus – homöopathisches Mittel

Mercurius bijodatus ist ein homöopathisches Mittel, das aus Quecksilberjodid hergestellt wird. Quecksilber ist eine hochgiftige Substanz. In homöopathischen Dosen wird es jedoch als Arzneimittel eingesetzt. Auch bei Kindern kommt es häufig zur Anwendung. Es wird vor allem bei Entzündungen der Schleimhäute verwendet.

Mercurius bijodatus – Anwendungsgebiete

Bei Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen sollte Mercurius bijodatus nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. Je nach Potenz des Mittels ist auch bei Nierenfunktionsstörungen, bei Säuglingen und Kleinkindern sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit Vorsicht geboten.

In der Homöopathie wird Mercurius bijodatus unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich
  • Schnupfen mit gelb-grüner Absonderung
  • geschwürigen Halsentzündungen, vor allem links im Hals
  • eitriger Angina, besonders linksseitig
  • Rachenentzündung
Oberkörper
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.04.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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