Ignatia – homöopathisches Mittel

Die Ignatiusbohne ist nach dem Gründer des Jesuitenordens, des Heiligen Ignatius benannt. Die Pflanze wächst auf den Philippinen. Aus den in Dolden stehenden Blüten entwickeln sich Beeren mit vielen Samen. In der Homöopathie werden die getrockneten Samen verwendet. Ignatia ist eines der homöopathischen Medikamente, das bei Störungen der Seele und Psyche angewandt wird.

Ignatia – Anwendungsgebiete

In der Homöopathie wird Ignatia unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich Oberkörper Unterkörper
  • Magen-Darm-Krämpfen, nervösem Magen
  • Schluckauf
  • Blasen-Nieren-Krämpfen
Glieder
  • Muskelkrämpfen
Körperliche Verfassung
  • vor allem aufgrund psychischer Ursachen: Appetitstörungen, Abmagerung, Heißhunger, allgemeiner Schwäche
Psyche, Geist und Gemüt
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.04.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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