Hepar sulfuris – homöopathisches Mittel

Kalkschwefelleber – aus Schwefelblumen und dem Inneren der Austernschalen – war eines der wichtigsten homöopathischen Präparate von Samuel Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der homöopathischen Lehre. Daher wird Hepar sulfuris oft noch mit der Zusatzbezeichnung „Hahnemanni“ versehen. Übrigens wird auch Calcium carbonicum Hahnemanni aus der Austernschale gewonnen.

Hepar sulfuris – Anwendungsgebiete

In der Homöopathie wird Hepar sulfuris unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich Oberkörper
  • rauem Husten, Brustdrüsenentzündung
Haut
  • eitrigen Entzündungen der Haut/Schleimhaut, Nagelbettentzündung, Furunkeln, Abszessen, Akne
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.04.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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