Belladonna
Die Tollkirsche ist eine Giftpflanze. Der Fruchtsaft wurde früher von Frauen verwendet, um die Pupillen ihrer Augen zu vergrössern. Sie wurden zur Belladonna (schönen Frau). Durch homöopathische Aufbereitung wird aus diesem Gift eines der wichtigsten homöopathischen Medikamente überhaupt. Es wird als Grippemittel eingesetzt, das Fieber und Kopfschmerzen lindern soll.

In der Homöopathie wird Belladonna u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
Kopfbereich
Info
Lateinisch "Bella donna" heißt auf deutsch "schöne Frau". Mißbräuchlich wurde früher Belladonna zur Vergrößerung der Pupille eingesetzt, so dass die Augen der Schönen noch auffälliger wurden. Der Begriff Tollkirsche beschreibt die krampfartige Giftwirkung der Beeren.
Kopfbereich
- Migräne-Kopfschmerz, Grippaler Kopfschmerz
- Erkältung: erste Anzeichen, Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Halsentzündung, Angina
- Bindehautentzündung
- Zahnungsbeschwerden
- Brustdrüsenentzündung, Mastitis
- Koliken im Magen-Darmbereich, Blähkolik
- Gallenkolik, Gallensteine
- Blasen-Nieren-Entzündung, Reizblase, Blasenschwäche, Bettnässen
- Endometritis
- Monorrhagie, Dysmenorrhoe
- Prostatitis
- Fluor vaginalis
- Venenentzündung
- Abszess
- Sonnenbrand, Brandwunden
- übermäßige Schweißbildung
- Brustdrüsenentzündung
- Kinderkrankheiten: Röteln, Scharlach, Windpocken, Mumps, Masern
- Unruhiger Schlaf
Info
Lateinisch "Bella donna" heißt auf deutsch "schöne Frau". Mißbräuchlich wurde früher Belladonna zur Vergrößerung der Pupille eingesetzt, so dass die Augen der Schönen noch auffälliger wurden. Der Begriff Tollkirsche beschreibt die krampfartige Giftwirkung der Beeren.



