Arnica montana – homöopathisches Mittel

Arnika ist eine bewährte Heilpflanze, die bei Verletzungen des Bewegungsapparats und bei Wunden eingesetzt wird. Hierbei treten gelegentlich jedoch Allergien auf (vor allem bei offenen Wunden ist Vorsicht angebracht). In der Homöopathie verwendet man Arnica montana, wenn Blutungen oder Verletzungen mit Hämatombildung vorhanden sind.

Arnica montana – Anwendungsgebiete

In der Homöopathie wird Arnica unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

Kopfbereich Unterkörper
  • Blasen-Nierenschmerzen nach Verletzungen
  • Blasenentleerungsstörungen
Glieder Mutter und Kind
  • Blutungen und Schmerzen nach der Geburt (chirurgische Eingriffe)
Haut Körperliche Verfassung
  • Zerschlagenheitsgefühl, Müdigkeit, Schwäche
Psyche, Geist und Gemüt
  • Trauer, Schockerlebnissen
  • seelischen Verletzungen
  • Schlafstörungen, Angstträumen
  • Unruhe
  • nervösen Herzbeschwerden
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.10.2014
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: G. Köhler: Lehrbuch der Homöopathie, Hippokrates Verlag 1998
  • R. Sonntag, G. Lang: Homöopathie in der Apotheke, Barthel & Barthel 1993
  • Homöopathisches Repetitorium, DHU Karlsruhe 2002
  • K. Stauffer, K.-H. Gebhardt: Stauffers homöopathisches Taschenbuch, Haug Verlag 1986
  • Wiesenauer und Berger: Homöopathie - Beratung, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 1994
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