Rosmarin – Heilpflanze bei Verdauungsbeschwerden und Bluthochdruck

Die Heilpflanze Rosmarin hilft bei Erschöpfungszuständen, Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden. Weiterhin hat Rosmarin eine beruhigende Wirkung auf die Nerven. Die Pflanze wird auch als Gewürz und zur Aromatisierung von Parfüms, Seifen und alkoholischen Getränken verwendet.

Rosmarin © Thinkstock
Rosmarin ist ein immergrüner, verzweigter Halbstrauch mit festen linealischen Blättern. In den Achseln der Blätter bilden sich an den oberen krautigen Teilen der Zweige bläuliche Lippenblüten. Die Pflanze hat einen durchdringenden, aromatischen Geruch. Sie wird 50 bis 150 Zentimeter hoch. Rosmarin wird als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Besonders die italienische und französische Küche schätzt den Rosmarin. Zudem besitzt er einen konservierenden Einfluss auf fettes Fleisch.

Verwendet werden die Blätter zusammen mit den jüngsten Trieben.

Deutscher Name
: Rosmarin
Botanischer Name: Rosmarinus officinalis
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Herkunft: Mittelmeergebiet, Marokko, Tunesien und Südosteuropa

Anwendungsgebiete von Rosmarin

Rosmarin © GNU, CCRosmarin mit Blättern und Blüten
Rosmarin dient auch zur Aromatisierung von Seifen, Parfüms, Schnupftabak, alkoholischen Getränken und wird in der Küche als Gewürz verwendet.

Dosierung und Anwendung von Rosmarin

Tee:
Ein Teelöffel (zirka 1,5 Gramm) fein geschnittene Rosmarinblätter mit 150 Milliliter heißem Wasser übergießen und nach 15 Minuten abseihen. 3- bis 4-mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken.

Bäder:

50 Gramm Droge mit 1 Liter Wasser kurz aufkochen, 15 bis 30 Minuten bedeckt stehen lassen und abseihen. Diese Menge wird einem Vollbad zugegeben.

Wirkungen

Rosmarinblätter enthalten viel ätherische Öle mit Zineol, Kampfer und Borneol, ferner Alkaloide, Saponin und organische Säuren.

Innerlich eingenommen fördert die Droge den Appetit und wirkt gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Äußerlich wird es in Form von Bädern oder Salben zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt. Bäder mit Rosmarin haben eine kreislaufanregende Wirkung.

Hinweis

In stärkeren Dosen ist Rosmarin giftig! In der Schwangerschaft sollte man auf den Gebrauch verzichten.

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.11.2014
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: Heil-Pflanzen Lexikon, H. Braun und D. Frohne, Gustav Fischer Verlag, 6. Aufl., 1994
  • Schwester Bernardines große Naturapotheke, H. Lichtenstein, J. Volak, J. Stodola, Mosaik-Verlag, 1983
  • www.heilpflanzen-katalog.de
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