Heublume – Heilpflanze gegen Rheuma

Die Heilpflanze Heublume kommt bei Rheuma zum Einsatz. Als Bad oder in einem Heublumensack wird die Heilpflanze als lokale Wärmetherapie angewendet. Bei Heublumen handelt es sich um eine Zusammensetzung verschiedener Pflanzen.

Heublumen © Thinkstock
Heublumen bestehen aus mehreren Pflanzen. Sie stellen ein Nebenprodukt der Heugewinnung dar. Der größte Anteil sollte aus Gräserblüten, wie Ruchgras, Lolch (Lolium), Fuchsschwanzgras, Trespe und so weiter bestehen.

Deutscher Name: Heublumen, Grasblüten
Botanischer Name: Graminis flos
Familie: Gräser (Poaceae)
Herkunft: Eurasien und Nordafrika

Anwendungsgebiete der Heublume

  • Lokale Wärmetherapie
  • Rheuma

Dosierung und Anwendung der Heublume

Heublumen © Thinkstockbunte Heublumen
Bäder:
500g Heublumen werden mit 3-4 Liter kochendem Wasser übergossen. Diese Mischung etwa eine Minute weiterkochen, danach 30 Minuten ziehen lassen. Dieser Auszug wird einem Vollbad zugegeben. Die Badedauer beträgt maximal 15 Minuten, danach eine Stunde Bettruhe halten.

Heublumensack:
Der feuchtheiße Heublumensack (zirka 42 Grad Celsius) wird 1-2 mal täglich auf die zu behandelnde Stelle gelegt, mit einem Tuch abgedeckt und 40 bis 50 Minuten auf der Stelle belassen. Aus hygienischen Gründen soll der Heublumensack nur einmal verwendet werden!

Wirkungen

Die Wirksamkeit begründet sich nur auf Erfahrungswerte, ist also wissenschaftlich nicht belegt.

Hinweis

Nicht anwenden bei:
  • offenen Verletzungen
  • akuten rheumatischen Schüben
  • akuten Entzündungen
  • Heuschnupfen (Allergie gegen Gräserpollen), Heublumen können Allergien auslösen.
Prinzipiell sollte keine Badetherapie bei größeren offenen Verletzungen hohem Fieber, Infektionskrankheiten, Herzinsuffizienz oder Hypertonie durchgeführt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.11.2014
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: Heil-Pflanzen Lexikon, H. Braun und D. Frohne, Gustav Fischer Verlag, 6. Aufl., 1994
  • Schwester Bernardines große Naturapotheke, H. Lichtenstein, J. Volak, J. Stodola, Mosaik-Verlag, 1983
  • www.heilpflanzen-katalog.de