Hauhechel

Der dornige, etwa 50cm große Halbstrauch besitzt schöne, rosafarbene Blüten und fällt durch seinen unangenehmen Geruch auf. Die Pflanze hat mehrere aufrecht wachsende Stängel, die dicht mit Dornen und Blättern besetzt sind. Verwendung findet die lange Pfahlwurzel, die im oberirdischen Bereich verholzt ist.
Deutscher Name: Hauhechel
Botanischer Name: Ononis spinosa
Familie: Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae = Leguminosae)
Blütezeit: Juli bis Oktober
Herkunft: Europa, Westasien und Nordafrika

Anwendungsgebiete

  • Harnwegsinfekte, wie Blasenentzündung
  • wassertreibendes Mittel
  • Vorbeugung von Nierengries
Hauhechel ist häufig Bestandteil von Blasen- und Nierentee. Wichtig ist die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit.

Dosierung und Anwendung

Tee:
2 Teelöffel (2-4g) gut zerkleinerte Hauhechelwurzel mit 150ml kochendem Wasser übergiessen, anschließend warm halten und nach ca. 30 Min. durch ein Teesieb geben. 2- bis 3-mal täglich zwischen den Mahlzeiten eine Tasse trinken. Anwendungsdauer: wenige Tage, da die Wirkung schnell nachlässt. Nach einigen Tagen Pause kann man die Anwendung wiederholen.
Tagesdosis: 6-12g

Wirkungen

Die Wurzel enthält Isoflavonoide, vor allem Ononin und Genistein. Daneben wenig Triterpene, wie Spinonin, und ätherisches Öl.

Die Isoflavonoide erhöhen die Wasserausscheidung über die Niere und spülen so Keime aus den Harnwegen heraus. Spinonin soll zudem das Wachstum von Bakterien hemmen.

Hinweis

Bei Ödemen (Wasseransammlungen im Körper) infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit darf Hauhechel nicht verwendet werden.

Während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit (keine coffeinhaltigen oder alkoholischen Getränke) zuführen.
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